DFB-Team gewinnt nach WM-Titel auch den Confed-Cup: »Löw raus«!

Chilenische Weltstars wie Alexis Sanchez und Arturo Vidal blickten enttäuscht ins Leere. Die amtierenden Copa-América-Sieger hatten soeben das Finale des Confed-Cups 2017 verloren – gegen eine B-Elf der deutschen Nationalmannschaft. Die sportliche Relevanz dieses Titelgewinns mag überschaubar sein, doch lieferte die kurzweilige Pokalrunde vor allem eine Erkenntnis: Ein Trainer, der aus zusammengewürfeltem Spielermaterial binnen weniger Wochen einen souveränen Turniersieger formen konnte, scheint kein Schlechter zu sein. Trotzdem sähen ihn viele deutsche Fußballfans lieber heute als morgen entlassen.

//Manch beinharter DFB-Anhänger mag Jogi Löw als schwäbisch-schwulen Schalträger mit einer Vorliebe für Ja-Sager im Team verunglimpfen, der echten Typen wie Michael Ballack und Torsten Frings bei passender Gelegenheit sofort einen mit Nivea eingeriebenen Dolch in den Rücken rammte – um sich danach genüsslich grinsend die Finger in die Nase oder Hose zu stecken, weil er den sichersten Job der Welt hat und dabei selbst nicht weiß, warum er mit seiner Goldenen Generation kaum Titel gewinnt.//

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Was Löw vielen Kritikern voraus hat: Er (er)kennt das Genie. (Bildquelle: Focus)

Doch während gewisse Kritik an Löws Menschenführung möglicherweise einen wahren Kern besaß, ließ sich ihm sportlich stets nur schwer ein Strick aus seinen Ergebnissen drehen. Seit 2008 erreichte die deutsche Nationalmannschaft in jedem der fünf Großturniere mindestens das Halbfinale. Medial wirkte das von ihm ausgerufene Leistungsprinzip hinsichtlich der Vereinsauftritte mancher Spieler nicht immer ganz nachvollziehbar, allerdings verdienten sich Akteure wie Klose und Podolski ihre Plätze mit oftmals gelungenen Länderspielauftritten. Glaubte außerdem denn wirklich irgendjemand, dass Stefan Kießling das Zünglein an der Waage zu mehr Titelgewinnen gewesen wäre oder dass der Kaderplatz von Dennis Aogo jemals einen entscheidenden Einfluss besaß?


Spanisches Kryptonit

Wer hätte zur EM 2008 überhaupt mit einem realistischen Titelanspruch an das Turnier herangehen dürfen? Von einer Goldenen Generation war zu dieser Zeit jedenfalls noch weit und breit nichts zu sehen. Erst 4 Jahre zuvor lag der deutsche Fußball mit einem Vorrundenaus bei der EM 2004 völlig am Boden. Als Co-Trainer unter Klinsmann und ab 2006 schließlich auch als Teamleiter stand für Joachim Löw einiges an Aufbauarbeit auf dem Plan. Mit dem Stammpersonal aus Ballack, Frings, Hitzlsperger und Schweinsteiger (als Winger!) besaß man zwar etwas individuelle Klasse im Mittelfeld, spielte aber noch einen veralteten, wenig ausgereiften Fußballstil. Folgerichtig hatte man im Finale dem spanischen Nationalteam, dessen Spiel vom kongenialen Barcelona-Duo Xavi und Iniesta angekurbelt wurde, wenig entgegenzusetzen.

Ein Jahr darauf gewann die deutsche U21 souverän die Europameisterschaft – die Goldene Generation um Neuer, Boateng, Hummels, Höwedes, Khedira und Özil brillierte hier erstmals auf internationaler Bühne. In der sich anschließenden Bundesliga-Saison formte der damalige Bayern-Trainer Louis van Gaal zudem den Regionalliga-Kicker Thomas Müller zum Jungstar und gab Schweinsteiger mit seiner neuen Rolle im Mittelfeldzentrum den entscheidenden Schliff zum Sprung in die Weltklasse. Das deutsche Quartett aus Schweinsteiger, Khedira, Müller und Özil, das bei der WM 2010 die Engländer und Argentinier entzauberte, sollte im Nationaldress noch die nächsten 6 Jahre gemeinsam prägen. SPOXIm Halbfinale wartete mit Spanien dennoch erneut die Endstation – wie bei Barca bekamen Xavi und Iniesta [Bildquelle: SPOX] nun vom überragenden Sergio Busquets den Rücken freigehalten. Erneut ließ sich Löw kein großer Vorwurf machen: Im Stile José Mourinhos den Bus zu parken, wäre mit seinem Spielermaterial nicht ganz sinnig gewesen. Für mehr als hervorragenden Konterfußball, der gegen das pressingresistente Ballbesitzteam aus Spanien nicht zur Geltung kam, schien die Zeit wiederum noch nicht reif.


EM 2012: Balotelli steht für Schmerz

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Bei der EM 2012 durfte es für den ehrgeizigen deutschen Fan nun keine andere Option mehr als den Titel geben – Bundestrainer Löw hatte zu liefern. Im Halbfinale wartete der Angstgegner aus Italien auf das DFB-Team. Löw wollte dem deutschen Spiel mit Linksfuß Podolski auf Außen Breite geben, während der physisch starke Mario Gómez für Strafraumpräsenz sorgen sollte. Außerdem bot er zur Doppel-6 aus Khedira und Schweinsteiger mit Toni Kroos einen weiteren Zentrumsspieler auf, um der italienischen Raute die Kontrolle über das Mittelfeld streitig zu machen. Auf dem Papier waren dies keine schlechten Ideen. Ihre Defensivaufgaben erledigten die Akteure sauber, so fungierte Kroos als Manndecker für Altmeister Pirlo, und Schweinsteiger hielt Nebenmann Khedira den Rücken frei. In der Offensivbewegung fand jedoch kaum ein Ball den Weg in Gómez‘ treffsichere Füße, woran die Formschwächen Podolskis und Schweinsteigers, aber auch Kroos‘ fehlende Reife ihren Anteil trugen. Daher lag die Kreativlast weitgehend auf den (hängenden) Schultern Mesut Özils, der ein gutes Spiel ablieferte, jedoch einen Nachteil des deutschen Systems offenlegte. Indem der Spielmacher sich immer wieder ins Zentrum orientierte, gab das DFB-Team nun seine rechte Seite nahezu auf. Der aufgebotene Rechtsverteidiger Jérôme Boateng war nicht für gelungene Offensivflankenläufe bekannt – hier hätte sich ein Seitentausch mit Kapitän Lahm empfohlen. Dass das 1:0 durch Balotelli ausgerechnet über die rechte Seite der Deutschen eingeleitet wurde, verwunderte in der Folge kaum, auch wenn die Innenverteidigung eine große Mitschuld trug. Kurz darauf nahm die Katastrophe mit Balotellis 2:0 samt Siegesjubel [Bildquelle: Spiegel] ihren Lauf. Erst zur Halbzeitpause reagierte Löw mit den richtigen Hereinnahmen von Miroslav Klose und Marco Reus – auch wenn die Auswechslung von Gómez nicht sinnvoll erschien. Ohne ihn ließ sich das Glück hiernach nur schwer erzwingen.

Doch kein noch so guter Teamleiter ist frei davon, sich auch einmal zu vercoachen. Ein passender Vergleich wäre der ehemalige BVB-Trainer Jürgen Klopp: Auf dem Weg ins Champions-League-Finale 2013 zahlten seine Dortmunder international zunächst eine Menge Lehrgeld und scheiterten selbst in den Meisterjahren 2011 sowie 2012 mit naiv-unglücklichen Auftritten in der Gruppenphase der Euro League resp. der Königsklasse. Unter jenen Grünschnäbeln im BVB-Team befand sich auch der deutsche Nationalspieler Mats Hummels, dessen dilettantisches Zweikampfverhalten gegen Cassano die italienische Führung überhaupt erst ermöglichte.

Hinzu setzte sich die deutsche Stammelf zum Großteil aus Spielern des FC Bayern München zusammen, die nicht nur eine lange Saison in den Knochen hatten, sondern auch die mentale Belastung des denkwürdig verlorenen Finale Dahoam mit sich herumtrugen. Zudem hatte sich Shootingstar Mario Götze vom BVB kurz vor dem Turnier eine Verletzung zugezogen. Die Vorzeichen hätten für Löw im Hinblick auf die EM also wahrlich besser stehen können. Selbst bei einem Sieg über die Italiener wären im Finale noch die übermächtigen Spanier zu schlagen gewesen, welche sich abermals als das Maß der Dinge herausstellten. Ihre neue Mission: Titelgewinn ohne Stürmer! Die Mittelfeldakteure aus Barcelona hatten im Laufe der Jahre unter Pep Guardiola ihren Zenit erreicht und ließen das Nationalteam abermals von ihren eingespielten Tiqui-Taca-Abläufen profitieren.


WM-Titel: Das Meisterstück des Jogi Löw

2014 zur WM wagte der Bundestrainer einen neuen Anlauf zum großen Titelgewinn. Die sportlichen Zeichen standen auf dem Papier durchaus gut: Die Goldene Generation war in den letzten Jahren maßgeblich gereift, und Führungsspieler wie Neuer, Lahm und Schweinsteiger konnten ihre Karrieren beim Champions-League-Gewinn der Bayern 2013 erstmals auch auf großer Bühne krönen. Allerdings fand die Weltmeisterschaft auf dem südamerikanischen Kontinent statt, wo sich noch nie zuvor am Ende ein europäisches Team durchsetzte. Die deutsche Nationalelf hatte in der Vorrunde zudem besonders schwierige klimatische Bedingungen zu erwarten – so fand je eins ihrer Gruppenspiele in Fortaleza und Recife statt. Dazu starteten Leistungsträger wie Schweinsteiger und Khedira angeschlagen ins Turnier, und auch vom 36-jährigen Klose schienen keine Wunder der Fitness zu erwarten. Doch das Trainerteam hatte sich eine gelungene Strategie zurechtgelegt: Um Schweinsteiger und Khedira langsam in die kräftezehrenden Turnierwochen starten zu lassen, begann das DFB-Team seine Spiele wie der FC Bayern München mit einem stabilen Trio im zentralen Mittelfeld – darunter Kapitän Lahm als 6er. Die Fanlandschaft tobte und forderte den Routinier zurück auf dem Posten des Rechtsverteidigers, doch Löw ließ sich nicht beirren. Der Erfolg gab ihm Recht: Auch wenn Lahm nicht ganz an seine souveränen Leistungen als 6er im Bayern-Dress anknüpfen konnte, spielte sich die Mannschaft bis ins Viertelfinale vor. Hier schob der Bundestrainer seinen Captain wieder zurück in die Viererkette, um nun planmäßig die regenerierten Schweinsteiger und Khedira im Zentrum neben Kroos aufzustellen. Das Vorhaben glückte: Deutschland kontrollierte die Partie gegen die zentrumsstarken Franzosen und setzte sich in der regulären Spielzeit durch. Nach der dominanten 7:1-Gala gegen den Gastgeber aus Brasilien, die massiv durch die Ausfälle von Superstar Neymar und Abwehrchef Thiago Silva begünstigt wurde, galt es im Finale nur noch die Argentinier zu bezwingen.

RP Online
„Zeig der Welt, dass du besser bist als Messi!“ (Bildquelle: RP Online)

Als Höwedes nach einem Eckball von Kroos per Kopf den Pfosten traf, war der Weg ins Glück nur wenige Zentimeter entfernt. Im Gegensatz zu den Vorjahren hatte Löw vor dem Turnier explizit Standards trainieren lassen. Diese Maßnahme schien allein deshalb sinnig, weil sich der Bundestrainer nach der Versetzung Lahms ins Mittelfeld zum Turnierstart für eine Abwehrkette aus vier nominellen Innenverteidigern entschieden hatte. Das Konzept funktionierte gar vorzüglich, wie die Tore nach Standards zum 2:0 gegen Portugal sowie dem jeweiligen 1:0 gegen Frankreich und Brasilien zeigten. Auch bei seinen Wechseln bewies Löw nunmehr ein glückliches Händchen: Joker Klose rettete den Vorrundenpunkt gegen Ghana, während der eingewechselte Schürrle dem Nervenspiel gegen Algerien ein Ende setzte. Im Finale indes wählte Löw mit Christoph Kramer zunächst einen passenden Ersatz für den angeschlagenen Khedira und brachte später noch Schürrle und Götze in die Partie. Der Rest ist Geschichte: Deutschland wurde nach 1990 wieder Weltmeister.


Manchmal gewinnen die Anderen

Die Erwartungshaltung im Land an Jogi Löw erinnerte zu großen Teilen an den Umgang mit Wundertrainer Pep Guardiola während seines dreijährigen Engagements bei Bayern München: Nicht wenige Stimmen sagten dem aktuellen Teamchef von Manchester City eine gescheiterte Amtszeit an der Säbener Straße nach, da ihm trotz dreier Meistertitel doch nie der große Triumph in der prestigeträchtigen Champions League gelungen war. Dass Halbfinalniederlagen gegen spanische Weltklasseteams auf Augenhöhe auch unter Jupp Heynckes möglich gewesen wären, wurde dabei jedoch nur zu gern ausgeblendet – ebenso wie die Galavorstellung von Peps Bayern 2016 im Rückspiel gegen Atlético Madrid. Beim 0:4-Debakel gegen Real Madrid im Jahre 2014 hatte Guardiola hingegen seine Mannschaft die Taktik bestimmen lassen. Im Jahr darauf wurden die Bayern vom Verletzungspech verfolgt und konnten in der heißen Phase der Saison gegen den FC Barcelona nicht auf Topstars wie Robben und Ribéry zurückgreifen.

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Die Hand Gottes schenkt Frankreich einen 11er (Bildquelle: Die Welt)

An dieser Stelle schließt sich der Kreis zum letzten Turnierspiel des DFB-Teams: Trotz der Ausfälle von Leistungsträgern wie Hummels, Khedira und Gómez kontrollierte Löws Mannschaft im kompakten 4-3-3-System das EM-Halbfinale 2016 gegen die Franzosen. Erst ein individueller Aussetzer von Schweinsteiger brachte Deutschland auf die Verliererstraße – das 0:2 resultierte schließlich nur noch aus der verletzungsbedingten Auswechslung von Abwehrchef Boateng sowie dem Kollektivversagen im Defensivverbund. Zuvor jedoch war dem Bundestrainer im Viertelfinale ein beeindruckender Triumph über Angstgegner Italien gelungen. Während die Spanier im Achtelfinale unbeirrt ihren Spielstil durchziehen wollten und dabei ins offene Messer der Italiener liefen, passte Taktikfuchs Löw seinen Matchplan mit einer Dreierkette geschickt auf den Gegner an. Dadurch neutralisierten sich die beiden Teams zunächst, doch nach einer Umstellung zur Halbzeit ging das DFB-Team in einer Drangphase verdient in Führung. Ohne Boatengs absurdes Handspiel im Strafraum hätte man von einem souveränen 1:0-Erfolg ausgehen können.


Noch kein Ende in Sicht

Bei der WM 2018 wird das DFB-Team fraglos wieder zu den größten Favoriten auf den Titelgewinn zählen. Nach Schweinsteiger und Podolski ist kein weiterer Rücktritt mehr zu erwarten, das Grundgerüst aus 14 Spielern bleibt also unverändert hochwertig: Neuer, Ter Stegen – Boateng, Hummels, Höwedes, Kimmich, Hector – Kroos, Khedira, Gündogan – Özil, Müller, Draxler, Reus. Gerade auch in Anbetracht möglicher Verletzungen lässt sich noch keine zuverlässige Prognose über die restliche Besetzung des Kaders treffen. Es wird jedoch schnell offensichtlich, dass Löw für seine zweite Reihe wahrlich die Qual der Wahl besitzt. Die Spanier unter neuem Trainer, die immer zu bedenkenden Brasilianer, die Chilenen und natürlich die beiden EM-Finalisten Frankreich und Portugal werden sich in Anbetracht ihres Spielermaterials jedoch ebenfalls berechtige Hoffnungen auf den großen Triumph erlauben. Am Ende werden in den K.o.-Spielen wie so oft Kleinigkeiten über Sieg und Niederlage entscheiden, wohl kaum jedoch über Löws Status als fähigen Trainer. Solange er auch weiterhin seine Mannschaft erreicht und der Markt keine langfristig bessere Alternative hergibt, darf Joachim Löw jedenfalls noch sehr gern auf seinem gemütlichen Stuhl kleben bleiben.

l__w_lacht-1337948755_zoom21_crop_600x450_600x450+26+5.jpgDenn sein Verdienst an den Ergebnissen der letzten 11 Jahre ist vor allem eins: unterschätzt. Der erfolgsverwöhnte deutsche Fan realisierte nicht, dass die Ausnahmeleistung bei der Heim-WM 2006 praktisch ein Spiel über den eigenen Möglichkeiten darstellte, entwickelte in der Folge jedoch schnell einen übereifrigen Titelanspruch. Dass Löw [Bildquelle: Kicker] sein DFB-Team von 2008 an stets in die Nähe des Turniersieges brachte, war hingegen alles andere als selbstverständlich und vielmehr ein Zeichen von guter Arbeit. Eine Goldene Generation allein gewann immerhin noch keine Titel, davon konnten die Portugiesen um Luis Fígo und Rui Costa jahrelang ein Lied singen. Gewiss profitierte der Bundestrainer von seinem hochtalentierten Spielermaterial und auch dem Zusammenspiel des „Bayern-Blocks“ (Neuer, Boateng, Lahm, Schweinsteiger, Kroos, Müller, tlw. Götze), dennoch ließ sich eine teaminterne Entwicklung nur schwer übersehen. Der Weg über den Konterfußball aus 2010 bis hin zum dominanten Ballbesitzspiel der Neuzeit war ein konsequenter, der WM-Titelgewinn in Brasilien das verdiente Resultat aus strategischer Turnierplanung, gelungenem Teambuilding und gewinnbringenden taktischen Maßnahmen.

Beitragsbild: Tagesspiegel
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